Die Geschichte des LRFV Hohenkirchen e.V.

Es bedarf immer eines Initiators und selbst begeisterten Reiters, um zu einer Vereinsgründung anzuregen. Die Hohenkirchner Reiter fanden  diesen Mann in Axel von Hirschheydt. Als Lehrer an der Landwirtschaftschule begeisterte er seine Schüler für den Reitsport und hatte bei den Hohenkirchner Schülern offensichtlich Erfolg.

1929 wurde der LRFV Hohenkirchen von Axel von Hirschheydt, Erich Schröder, Heinrich Mantel, Wilhelm Pfläging, Willi Baumbach, Willi Burghardt, Willi Creuzer, Gerhard Ditzel, Martin Grebian, Fritz Pfläging, Heinrich Rudolph, Reinhardt Rudolph, Richard Schade, Konrad Schröder, Willi Waldeck und Heinrich Weidemüller gegründet.

In regelmäßigen Reitstunden wurde das reiterliche Können verbessert, so dass man bald erfolgreich an Reitturnieren teilnehmen konnte. Als Reitplatz diente zunächst die Sandgrube des Vorsitzenden Erich Schröder, heute als Sängerloch bekannt, bald aber verlegte man die Reitstunden in die Pflägingsche Sandgrube am Sandküppel. 

Dass der 2. Weltkrieg alle reitsportlichen Tätigkeiten zunichte machte, ist ebenso eine Tatsache wie die, dass er die Ambitionen für den Reitsport nicht hat beseitigen können.  Nach Kriegsende war das Pferd  noch immer das Arbeitstier der Landwirtschaft, dies änderte sich jedoch mit der Motorisierung der landwirtschaftlichen Maschinen. Das Pferd wurde entbehrlich, jedoch nicht für den Bauern, der mit ihm groß geworden war. Es gehörte zum Bauernhof, aber nun nicht mehr als Ackergaul sondern als Reitpferd. Selbstverständlich führte das zu einer erheblichen sportlichen Leistungsverbesserung und Erweiterung des Angebotes. Um junge Menschen  früh für Pferd und Reiten zu begeistern, leistete sich der LRFV Hohenkirchen ein eigenes Voltigierpferd.

Mit dem wachsenden Interesse am Reitsport und der zunehmenden Mitgliederzahl – dank der rührigen Vereinsleitung und fachmännischen Betreuung von Pferd und Reiter durch den Tierarzt Dr. Gerhardt Warnecke – wuchs das Bedürfnis nach einem wetterunabhängigen Reitplatz. Im Jahr 1976 tauchten die ersten Planungen zum Bau einer Reithalle auf. Der damalige Vorsitzende Günther Kothe, heute Ehrenvorsitzender,  nahm das Projekt mit Umsicht und Elan in Angriff. Um den Verein geschäftsfähig zu machen, wird im Februar 1977 beschlossen den Verein ins Vereinsregister einzutragen. Ab dem 10. März 1977 gilt nun der Name  Ländlicher Reit- und Fahrverein Hohenkirchen e.V. Der Bau der Reithalle kann beginnen. Bereits im August 1978 kann der Vorsitzende Günther Kothe seine Mitglieder zur Feier zum 1. Spatenstich auf dem Baugelände am Erlenweg einladen. Mit viel Eigenleistung in Form von Arbeitsdiensten und Aufbringen von Geldmitteln wurde die Reithalle am 30. August 1979 im Rahmen der Feier zum 50-jährigen Bestehen des Vereins ihrer Bestimmung übergeben.

Im Lauf der nächsten Jahre konnten weitere Flächen um die Reithalle erworben werden, so dass ein großer Turnierplatz und ein weiterer Außenreitplatz angelegt werden konnte.  Mit einer Gesamtfläche von 12.000 Quadratmetern verfügt der Verein nun über eine vorbildliche Reitsportanlage.  Alle Mühen und Arbeiten haben sich gelohnt. Am Besten drücken dies die steigenden Mitgliederzahlen aus.

 

 Unser besonderer Dank gilt auch heute noch den Gründern, Vorsitzenden,  Reitlehrern und Mitgliedern von damals, die durch ihr Engagement und ihre weitsichtige Planung unsere Anlage zu dem gemacht haben, was Sie heute ist.  

 

Vorstandsbesetzung

1929 – 1945        Erich Schröder

1947 – 1973        Reinhard Rudolph

1973 – 1974        Armin Rund

1974 – 1975        Willi Pahrmeyer

1975 – 1989        Günther Kothe

1989 – 1997        Fritz Becker

1997 – 1999        Friedhelm Schmidt

1999 – 2013        Britta Batsch

2013 - heute        Karl-Friedrich Brede, Inge Gröteke und Jessica Müller